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bibliorama - das bibelmuseum stuttgart

Wir freuen uns, mit der Eröffnung zum Kirchentag 2015 in Stuttgart die Worte der Bibel in eine erlebbare Umgebung zu übersetzen.
Axel Dorner von dk Architekten in Stuttgart ist unser Architektur-Partner, und eine "Denkgruppe" mit der Religionswissenschaftlerin Susanne Claußen stellt das inhaltliche Fundament bereit. Tendenz: Es geht nicht um eine "vermeintliche ewige Wahrheit" sondern um das Museum "als Labor der gesellschaftlichen Zukunft".

Kuratorin Dr. Susanne Claussen zur Ausstellung

zur Pressemitteilung

Spielend Baumeister werden

Eine Mini-Pop-up-Do-it-yourself-Ausstellung anlässlich der langen Nacht der Wissenschaften in der Metropolregion Nürnberg 2013.
Wie kann man mit dem geringsten Aufwand den größten Spiel-Spaß für Mädchen und Jungs, Väter und Mütter, Ingenieure und Amateure ermöglichen?
Und wie gelingt es, dass das Ganze auch noch lehrreich ist?
Im Verbund mit Berndt Richter (ligneolus Eventbau) und Prof. Niels Oberbeck (Ohm Hochschule Nürnberg, Fachbereich Bauingenieurwesen) entwickelten wir einen Parcours von acht Spielstationen rund ums Bauen. Motto: Spielend Baumeister werden. Obwohl eigentlich im Kinderprogramm angesiedelt, lief die Bau-Stelle bis Mitternacht.

Diese Ausstellung können Sie mieten.

Aufbauzeit: 5 Stunden
Fläche: ca. 60 m2
Budget: < 10 TEUR

Die Äbtissin - eine historische Begegnung

Ackerbürgerhaus Verden, 2012
Die Geschichte eines historischen Gebäudes wird durch das Erscheinen einer besonderen Bewohnerin aus dem 17.Jahrhundert lebendig!
Von der Stadt Verden zum Schmuckstück restauriert hat sich das Ackerbürgerhaus im Herbst 2012 dem Publikum geöffnet – und die ehemalige Dame des Hauses empfängt in einer medialen Interaktion ihre Besucher!
Gemeinsam mit Christian Graupner, humatic, entwickelte Jochen Hunger Museum & exhibition design die zauberhafte, virtuelle und interaktive Begegnung mit einer Frau, die ein bewegtes Leben führte.

Creation and Experience

Liaoning Science and Technology Museum, Liaoning/China, 2012

“Creation and Experience” – vom Feuer und den Wurzeln der Zivilisation zu den technischen und gesellschaftlichen Herausforderungen von heute reicht der Bogen, den diese Ausstellung mit 136 interaktiven Exponaten spannt.

Im Auftrag von und gemeinsam mit Hüttinger in Schwaig entwickelten wir für das Liaoning Science and Technology Museum in der Stadt Shenyang das Konzept für eine Ausstellung, die bis Sommer 2014 realisiert wird. Die chinesischen Auftraggeber setzen einen starken Akzent auf nachhaltige Technologien zur Energieerzeugung und auf Umwelttechnik (Haus der Zukunft).

Dimension: ca. 4 000 m²
Visuals: Jörg Hoffmann, Holger Sturm, Jens Bendig

Forscherschmiede

experimenta, Heilbronn, November 2013

Das Konzept "Schmiede" stellt ein Alleinstellungsmerkmal der experimenta (Science Center der Region Heilbronn-Franken) dar. Jugendliche Besucher können ihre Fähigkeiten in verschieden geprägten Umgebungen spielerisch unter Beweis stellen und erhalten erste Rückmeldungen für ihre Berufswahl.
In der Forscherschmiede, die von uns neu gestaltet wurde, inspiriert eine Sammlung von Objekten aus Natur und Technik zu teils vorbereiteten, teils auch völlig freien Experimenten.

Fläche: 45m2
Budget: 80 TEUR

Herstellung: Berndt Richter / Ligneolus Eventbau, Nürnberg

Light Zone

Centrum Nauki Kopernik, Warschau/Polen, 2010

In der Light Zone begegnen Besucher den elektromagnetischen Wellen in all ihren Formen - im Rahmen einer Detektivgeschichte! Der Raum ist extrem langgestreckt und in Dunkelheit getaucht. Er ist als begehbarer Comic-Noir-Roman gestaltet, mit bedruckten Wänden aus Stoff und Vintage-Möbeln als Unterbauten für Exponate. Das Böse (in Gestalt des Ex-Wissenschaftlers Arseniusz Cron) wird vom Guten (Detektiv Viktor Foton) gejagt. Das Ausstellungs-Skript stammt von Lukasz Badowski – einem theoretischen Physiker (!).
Der Auftrag ging im Frühjahr 2008 an die Firma Hüttinger, für die wir die künstlerische Leitung übernahmen. Seit November 2010 ist Light Zone, eine von sechs Galerien des Centrum Nauki Kopernik, geöffnet. Direktor Robert Firmhofer und sein Team haben in den ersten sechs Monaten schon 400.000 Besucher gezählt!

Gesamtbudget: 600 TEUR
Fläche: 360 m²

WISSENSCHAFT UND SHOPPING: UMNIKUM St. Petersburg

St. Petersburg | 17. Oktober 2011
Fünf imaginäre Wissenschaftler (eine Physikerin, ein Mathematiker, eine Biologin, ein Geologe und ein Astrophysiker) sind die Paten für ein immersives Erfahrungsfeld auf ca 800 qm Fläche. Die Oase der Entdeckungen liegt in der brandneuen GALERIA - einem Tempel des KONSUMS...
Im Auftrag von Hüttinger entwickelten wir für EVENT, den städtischen Festivalbetreiber, das Konzept und übernahmen die künstlerische Leitung.

Gestaltung: Jochen Hunger, Britta Speer, Jörg Walter, Jörg Hoffmann

http://www.umnikum.com/

ICH KANN! – Das Buch vom Selbermachen

Ideen sind kein Luxusgut – jeder hat welche. Unter diesem Motto eröffnete im April 2011 das „temporäre Museum der Kreativität“ für exakt zwei Wochen seine gläsernen Pforten und wurde zu einer Anlaufstelle für experimentierfreudige Menschen jeden Alters aus der Region, und zu einem Ort des Ausprobierens neuer alter (Kreativ-)Techniken.

Nun erscheint die Dokumentation, Das Buch vom Selbermachen! Und nähert sich dem temporären Museum der Kreativität aus der Kochbuch-Perspektive des Machens, die immer das Wieder – und Weitermachen einschließt.
(Textauszug aus dem Intro)

Layout: Katrin Geiss
Unterstützt von der Kulturförderung Erlangen
Das Buch zum Download: http://www.ichkann.org/galerie/

Roots of Civilization

Centrum Nauki Kopernik, Warschau/Polen, 2010

Lässt sich die Geschichte der Zivilisation ausschliesslich mit interaktiven Exponaten erzählen? Im Auftrag der Firma Hüttinger in Schwaig als “Design & Build Contractor” zeichneten wir für die Szenographie und teilweise Inhaltsentwicklung von Roots of Civilization verantwortlich. Die Zusammenarbeit mit Robert Firmhofer, Direktor des neuen Wissenschaftsmuseums Centrum Nauki Kopernik und seinem Team begann im Herbst 2007. In drei Jahren intensiver Kooperation mit Wissenschaftlern, Künstlern und Technikern entstand ein breites kulturhistorisches Panorama mit über siebzig teils neu entwickelten Exponaten. Das CNK eröffnete im November 2010 und zählte im ersten halben Jahr schon 400.000 Besucher!

Gesamtbudget: 1,6 Mio EUR
Fläche: 900 m²

MKN, neue Dauerausstellung

Museum für Kommunikation, Nürnberg, November 2010

Die Dauerausstellung des Museum für Kommunikation in Nürnberg wurde von Direktor Stefan Kley und seinem Team radikal neu konzipert und im Sommer 2010 umgebaut. Wir unterstützten den Perspektivwechsel von den Medien hin zu den mit Klang, Sprache und Bild kommunizierenden Menschen mit einer Serie von interaktiven Exponaten.
Während es im Intro-Bereich um das elementare Sehen, Hören, Schreiben geht (etwa mit einer 2-Personen Camera obscura), ist die digitale Revolution ohne Rechner und taktile Bildschirme fast nicht erklärbar.
Der Renner aber ist das Do-it-yourself T.V.-Studio: Der Mensch sieht sich einfach selbst am liebsten…

Hardware: Setis GmbH, Falkensee
Programmierung: roccas GmbH, Nürnberg
Herstellung: Berndt Richter / Ligneolus, Nürnberg

Gesamtbudget: 55 TEUR
Fläche: ca.100 m² (Teilfläche der Dauerausstellung)

ICH KANN!

Das temporäre Museum der Kreativität, Erlangen, April 2011

Am Anfang von allen Unternehmungen steht Neugierde. Neue Werkzeuge erlauben die Herstellung anderer Produkte. Und Do-it-yourself heisst jetzt Do-it-with-others.
Vierzehn Tage lang waren die Bewohner der Metropolregion Nürnberg eingeladen, in einer stimulierenden Hi-Tech Werkstatt an 3D-Plottern, Lasercuttern, Transferpressen, Laptops, Nähmaschinen, und mit Farben, Bausteinen und Flugobjekten ihren Gestaltungsideen nachzugehen. Dabei entstand das temporäre Museum der Kreativität. Es ist nicht Museum oder Science Center, nicht Fab Lab und auch nicht Mitmach-Ausstellung – es liegt einfach in der Luft.
Wir gehören zu den glücklichen Initiatoren von ICH KANN! – und freuen uns auf neue Abenteuer in diesem spannenden Zwischenraum.

Initiative ICH KANN!:
Markus Edgar Hormeß, Jochen Hunger, Michael Niqué, Katarina Poetzsch-Meinhardt, Berndt Richter und Frank Seiferlein

Mit:
Lara Dade, Moira Drexler, Mona Graafmann, Sophia Herold, Carolin Hofer, Matthias Kutsch, Constanze Mareike, Hanna Oberle, Friederike Rasper, Claudia Schnupp, Britta Speer, Markus Stoll

Budget: 55 TEUR (davon 13 TEUR Zuschüsse, der Rest Sponsoring)
Fläche: 380 m2

Edutainment@Sensapolis

Stadt der 1000 Abenteuer, Stuttgart-Sindelfingen, 2008

Auf drei Ebenen zu jeweils ca. 300 m² nimmt die “Edutainment-Zone” im neueröffneten Indoor-Erlebnispark “Sensapolis” die Themen und Emotionen der Spiel-Attraktionen (z.B. aus dem Hochseil Klettergarten die Angst,den Höhenschwindel, die Kraft) auf und verknüpft sie spielerisch mit den Wissenschaften.

In nur acht Monaten von der Auftragserteilung durch Investor Alexander Schreibeisen jr. bis zur Eröffnung entstanden in einem interdisziplinären Team aus Wissenschaftlern, Autoren, Graphikern und Programmierern 22 Themeninseln und ein Wechselausstellungsbereich mit insgesamt 56, teils exklusiv entwickelten interaktiven Exponaten.

Partner:
Didaktik und Exponatentwicklung: Turm der Sinne, Nürnberg
Multimedia: roccas GmbH
Exponatentwicklung und Herstellung: Hüttinger, Schwaig; Ligneolus, Nürnberg
Gesamtbudget: 1,1 MIO EUR
Fläche: 900 m²

Slowenisches Naturkundemuseum

Ausstellungskonzept
Slowenisches Museum für Naturkunde, Ljubljana/Slowenien, 2010
Wettbewerbsbeitrag, zweiter Preis (ein erster Preis wurde nicht vergeben)

Das Slowenische Museum für Naturkunde rief im Juli 2010 einen offenen Wettbewerb aus, in dem ein Ausstellungskonzept für den geplanten Neubau in der Nähe des botanischen Gartens gesucht wurde. Im Fokus: Unkonventionelle und effiziente Lösungen, mit klassischer und kontemporärer Ausstellungstechnik.
Für (und mit) Hüttinger entwickelten wir Vorschläge, die neben einprägsamen Szenarien für die verschiedenen Sammlungsbereiche (mit traditionellen statischen und interaktiven Exponaten) unter dem Begriff "Expertenzone" einen neuen Typus von musealer Interaktion beschreiben: Besucher und Wissenschaftler kommen in direkten Kontakt miteinander. Begehbare Magazine voller Specimen und offene Labore mit Analysetechnik bieten die stimulierende Kulisse dafür.
Das Museum öffnet sich auch in seinen bisher verborgenen Funktionen für den Besucher.

Ist es ein Museum?

ICH KANN! Stellt sich vor beim 4. Forum Wissenschaftskommunikation, 6.-8. Dezember 2011, Köln
http://www.wissenschaft-im-dialog.de/?id=1240

Ist es ein Museum? Ist es ein Science Center? Ist es ein Fab-Lab? Nein, es ist ICH KANN!
Referent: Jochen Hunger, jh Museum & exhibition design

Können Besucher die Inhalte von Ausstellungen gestalten? Wie erreicht man Teens für die Wissenschaft? Wohin bewegt sich das Museum im Zeitalter von Web 2.0? Mit dem „Temporären Museum der Kreativität“ hat die Initiative ICH KANN! Im vergangenen April nach Antworten auf solch irritierende Fragen gesucht… In einem Werkstattvortrag wird das Experiment vorgestellt und versucht, gemeinsam mit den Zuhörern in die Zukunft offener Wissenschaftswerkstätten zu schauen.

IdeenPark

Wirtschaftsförderung Region Stuttgart, Stuttgart, Mai 2008

Im Rahmen der temporären Technik-Erlebniswelt IdeenPark entsteht für die Region Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem neuen Erlebnispark Sensapolis die Ausstellung “Gib der Region dein Gesicht”. Im existierenden Pavillon der Region auf dem neuen Messegelände können Besucher an einfachen mechanischen bis hochkomplexen elektronischen Exponaten Erlebnisse sammeln.

Gesamtbudget: etwa 48 TEUR
Fläche: etwa 60 m²

Open Lab

ICH KANN! Bei der Langen Nacht der Wissenschaften Nürnberg-Fürth-Erlangen, Samstag 22.10.2011, 18-1 Uhr
http://www.nacht-der-wissenschaften.de

Open Lab: Wissenschaft ist, wenn Du es nicht merkst
Lasercutter, Aerodynamik-Testkanal. Leonardo da Vincis Brückenbausteine, 3D-Fotos, zahnbürstenroboter: So spielerisch kann dein Weg zu Wissenschaft sein, so anfassbar ist Hi.Tech, so kommunikativ macht gemeinsames Forschen! Der neueröffnete Coworking Space verwandelt sich am 22.10.2011 in ein freundliches offenes Labor, in dem (nicht nur!) Kinder Inspiration und Werkzeuge finden, den Funken der Wissenschaft selbst zu schlagen. Auf http://ichkann.org lässt sich das Open Lab in Schnappschüssen live verfolgen.

# 2012 / 2 Klein und fein > Das Ackerbürgerhäuschen aus dem Lasercutter

Stadt Verden 2012

Das Ackerbürgerhaus in der Stadt Verden wird als einer der prächtigsten Bauten der Weserrenaissance im nördlichen Weserraum beschrieben und wurde 2012 von der Stadt Verden zum Schmuckstück restauriert und dem Publikum geöffnet. Der kleine Zwilling dieses bemerkenswerten Hauses kann nun Dank Lasertechnik als Häuschen im Haus der Ausstellung bewundert werden.

Dimension: 60 x 60 x 150 cm

Neandertaler Jagdszene

Historisches Museum Domherrenhaus, Verden/Aller, 2009

Im Historischen Museum Verden liegt eine der ältesten hölzernen Jagdwaffen der Menschheit. Unsere mediale Inszenierung der prähistorischen Jagdszene umfasst eine illusionistische Wandbemalung, ein räumliches Klangszenario und die Sprechfigur eines Neandertalers (Talking head, mit Rückprojektion integriert im Körper). Gesicht und Gesichtsmimik wurden virtuell erzeugt, für die Neandertaler Sprache entwickelten wir nach Rücksprache mit Experten eine eigene Syntax.

Programmierung: Humatic GmbH, Berlin

Gesamtbudget: 36 TEUR
Fläche: ca 25 m²

ZOOM Ruhrzoo Gelsenkirchen

ZOOM – RUHRZOO Gelsenkirchen, 2002-2003

Ein Tag in Alaska – mitten im Ruhrgebiet. Die Transformation des traditionellen Ruhrzoo in Gelsenkirchen zur ZOOM Erlebniswelt ist Gegenstand des Planungsauftrages, den die Ruhrzoo Betriebsgesellschaft mbH, Gelsenkirchen, 2002 an die Firma Hüttinger in Schwaig vergibt. Hüttinger und Jochen Hunger entwickeln das Konzept und Pilotprojekt für eine Mediale Inszenierung des Zoos.

Klassische Zoo-Inhalte werden eingebettet in neu entstehende, detailgetreue Landschaftsnachbildungen der Zooplanerin Giggi Heuss, verbunden mit einem roten Erzählfaden.

Im März 2002 eröffnet das Pilotprojekt.

Um die Dichte des Erlebnisses über die gesamten 30 ha der zukünftigen Anlage auszubreiten, ist ein Mix aus Medien und echten Accessoires aus Alaska, Südwestafrika und Borneo entlang der Besucherpfade durch ZOOM vorgesehen.

Das Gesamtinvestment beträgt 84 Mio EUR, davon werden etwa 10% für die mediale Inszenierung eingesetzt.

Märchenschloss

Stadt der 1000 Abenteuer, Stuttgart-Sindelfingen, 2008

Im Sommer 2007 beauftragt uns Alexander Schreibeisen jr., in seinem geplanten Indoor-Erlebnispark “Sensapolis” ein Märchenschloss zu realisieren. Eine ebenso reizvolle wie seltene Gelegenheit, an die Grenzen der Phantasie zu gehen.

In einem etwa zehnköpfigen interdisziplinären Team konzipieren wir Thron- und Ballsaal, königliche Schlafgemächer, eine Bibliothek mit fliegenden Büchern und natürlich Geheimgänge und Gruselkeller.

Die Abenteuer der miterfundenen königlichen Familie können seit Juni 2008 auf interaktiven Portraits in der Ahnengalerie, im Internet und demnächst auch im Buch nacherlebt werden.

Beteiligte:
Vision und Story: Miroslav Spousta, Nürnberg; K.M. Grebe, Nürnberg; Beatrice Schnelle, Hamburg

Multimedia: Humatic GmbH, Berlin
Licht: Norbert Chmel, Wien / Heidelberg
Herstellung: Studio Babelsberg, Potsdam, Ligneolus, Nürnberg; Setis, Falkensee

Gesamtbudget: 1,2 Mio EUR
Fläche: 1100 m2

# 2012 / 1 Das Leben der Dinge

Fraunhofer ISC, Würzburg/Deutschland, 2012

Das Fraunhofer Institut für Silicatforschung in Würzburg forscht intensiv an den Rohstoffminen der Zukunft: den Urban Mines. In unseren ausgedienten Elektrogeräten stecken Gold, Silber, Kobalt, Kupfer, seltene Erden und weitere Rohstoffe.
Auf der MS Wissenschaft 2012 schicken wir die Besucher auf Schatzsuche in alltäglichen Gegenständen.

Budget: ca. 14 TEUR
Dimension: 150 x 100 x 90 cm

Glasgow Science Centre

Glasgow Sciene Centre "Exploration and Discovery", 2001

Für Axel Hüttinger (Kurt Hüttinger GmbH, Schwaig) entwerfen wir 2001 die Etage "Exploration and Discovery" im neu entstehenden Glasgow Science Centre. Mit der Ausstellung werden für diesen Museumstyp ungewohnte Wege beschritten. Die über einhundert interaktiven Exponate, mit denen die Grundlagen von Naturwissenschaft und Technik handgreiflich erfahrbar werden, sind zu Szenarien verdichtet. Der Aufenthalt auf einen fremden Planeten, schrille Farben einer Sportarena und der hölzerne Rumpf eines Schiffes vom River Clyde in Originalgrösse helfen nicht nur, sich beim Rundgang auf der 1 800 m² grossen Ausstellungsfläche zu orientieren, sondern setzen das Motto des Bauherren Graham Durant "Don't educate, motivate!" sehr konkret um.
Das Budget beträgt 1,6 Mio Britische Pfund.

AUDI 2003

AUDI Pavillon Autostadt – Neuinszenierung, Wolfsburg, 2003

Die Originalinszenierung aus dem Juni 2000 war nach zwei Jahren von etwa anderthalb Millionen Menschen gesehen worden, als AUDI sich im Sommer 2002 dafür entschied, das sich dynamisch entwickelnde Markenbild im AUDI Pavillon neu erlebbar zu machen.

Das Team François Confino und Jochen Hunger konzipiert im Dialog mit AUDI Chefdesigner Walter da' Silva etwa zwei Drittel der 2.100 m² umfassenden Ausstellungsfläche neu und setzt die Ideen in nur 27 Tagen Bauzeit um. Das Budget beträgt etwa 2 Mio EUR.

# 2011 / 1 Lab-on-a-Chip > Tumordiagnostik

Fraunhofer ISC, Würzburg/Deutschland, 2011

Das Fraunhofer Institut für Silicatforschung in Würzburg entwickelt ein kreditkartengroßes Lab-on-a-Chip zur Tumordiagnostik. Dank Nanotechnologie genügen kleinste Blutmengen für eine Diagnose. Die Vorgänge sind für unsere Wahrnehmung zu subtil – für die Ausstellung Neue Wege in der Medizin auf dem Schiff MS Wissenschaft (zu sehen in 33 deutschen Städten) haben wir sie in Form einer interaktiven Animation anfassbar gemacht.

Hardware: Setis GmbH, Falkensee
Programmierung: roccas GmbH, Nürnberg
Herstellung: Berndt Richter Ligneolus, Nürnberg

Budget: ca. 11 TEUR
Dimension: 90x70x185 cm

Preis "Wissenschaft interaktiv" 2012

"Was ist der Unterschied zwischen embryonalen, adulten und induziert pluripotenten Stammzellen?"
Wettbewerbsentwurf mit dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie in Leipzig beim Preis "Wissenschaft interaktiv" 2012

500 Jahre Johannes Calvin

Hugenottenkirche Erlangen, 2009

Zwanzig vom Sturm der Reformation gebauschte Segel, mit kurzen Zitaten des Reformators Johannes Calvin beschriftet. In ihren Überschriften verweisen die Textpassagen auf Kapitel in einem ausliegenden illustrierten Lesebuch.

Die Präsentation öffnet plakativ Türen in ein mächtiges Lebenswerk und adaptiert Calvins Stil: Dringlichkeit des Anliegens, Kürze der Formulierung, Schnörkellosigkeit der Erscheinung, Bilderlosigkeit, dafür Einsatz von Metaphern.

Ein Low-tech-high-impact Projekt, nicht zuletzt dank der intensiven Zusammenarbeit im Calvin-Kreis um den "Hausherren" Johannes Mann.

Geschätzte Kosten: unter 2.000 EUR

Beerba

"Beerba", Bar-Restaurant in Turin, 2005

Die vielen Farbschattierungen des Bieres waren Inspiration für die Gestaltung eines Restaurants in Turin, das sich mutig (und vorausschauend) zu diesem im Süden Europas immer populärer werdenden Getränk bekennt. 160 Gäste können seit Frühjahr 2005 gleichzeitig die Vielfalt des Bieres mit allen Sinnen entdecken. Video-Fenster mit einer Meditation über das, was man in einem Glas Bier sehen kann, und eine Kollektion von Skulpturen (natürlich aus Bierdosen und Flaschen) verkürzen die Zeit beim Warten auf das nächste Glas.

Mit Federica Pagella, Marida Cravetto (Studio LLTT Turin)

# 2009 / 5 Story tree > … (Welt-)geschichte in Jahresringen

Das Exponat "Story tree" zeigt siebenhundert Jahre Geschichte aus der Perspektive eines Baumes. In einer Erzählung ohne Worte werden Historie, Erfindungen und ihre Auswirkungen auf die Landschaft intuitiv vermittelt, wenn eine Lupe über die Jahresringe geführt wird.

Realisiert mit roccas und Hüttinger, 2009

Hotel Drei Raben

Hotel Drei Raben, Nürnberg, 2000

Kaiser Barbarossa, Eppelein (ein lokaler Raubritter mit Heldenstatus und einem überdurchschnittlich begabten Pferd), die erste Eisenbahn in Deutschland und die legendären Fussballteams des 1. FCN - die Mythen der Stadt Nürnberg also boten reichhaltige Themen für die Neugestaltung der "Drei Raben", eines am Eingang ins mittelalterliche Herz der Stadt gelegenen exquisiten Hotels.

Der rötliche Burgsandstein ist bis in die Zimmer hereingezogen, die Grenze zum Bad fliessend gestaltet. Dank einer warmen Farbpalette strahlt das Haus trotz manch rauer Oberfläche eine tiefe Behaglichkeit aus.

E.T. Extraterrestres Toulouse 2009

Cité de l'espace, Toulouse, Wettbewerb/Ausschreibung, Oktober 2009

Die Cité de l'espace im Südwesten Frankreichs kann den Spagat zwischen seriöser Wissenschaft und guter Unterhaltung. Zusammen mit den Freunden von Hüttinger und der Grafikerin Katrin Geiss stellen wir uns vor, wie es wohl war, als die Ausserirdischen in Toulouse gelandet sind…(Illustrationen: Britta Speer / Jochen Hunger; Jörg Walther / Hüttinger

… die drei Episoden "Leben auf der Erde", "Leben woanders" und "Begegnung mit Aliens" hatten uns zu einer kräftigen comic-haften Bildsprache inspiriert - am Ende setzte sich dann, mit einer sehr ähnlichen Idee, unser französischer Kollege Olivier Ferracci durch…

# 2009 / 4 Beyond nature > … durch den Knochen hören

Eine Hörstation der anderen Art: Im Exponat "Beyond nature" setzen die Besucher ihre Unterarme (bzw Ellen- und Speichenknochen) ein, um Klänge der grossen Weltreligionen anders zu hören. Zwei schwarze "Tonknöpfe" pro Klang, in einen Tresen eingelassen, genügen als Interface. Der Knochen übertragt das Tonsignal. Minimal Audio.

Realisiert mit Hüttinger, für Centrum Nauki Kopernik, Warschau, 2009.

Nature Unleashed: Famous Storms

Field Museum of Natural History, Chicago, 2008

Das Field Museum zeigt bis zum Januar 2009 eine Ausstellung zum Thema “Entfesselte Natur”. Es geht um Naturkatastrophen und ihre Auswirkungen auf den Menschen, aber auch um die Rolle des Menschen in diesem Zusammenhang.

Das Exponat “Famous storms” ist eine Touch-screen Anwendung, die den Besuchern die ganz unterschiedlichen Gründe für katastrophale Sturmfolgen in den letzten hundert Jahren verdeutlicht.

Programmierung: roccas Multimediadienstleistungen GmbH, Nürnberg

Auftragsvolumen: 15 TEUR

AUDI 2000

AUDI Pavillon Autostadt, Wolfsburg, 2000

François Confino und Jochen Hunger konzipieren und realisieren schlüsselfertig den AUDI Pavillon in der Autostadt Wolfsburg. Der Pavillon zeigt auf 2.100 m² den Stil der Marke AUDI, übersetzt in die loftartige Lebenswelt eines idealtypischen AUDI-Fahrers und seiner Frau. TIME Magazine hält ihn für den besten Beitrag unter den sechs Markenpavillons, und 2 Mio Besucher der Autostadt pro Jahr überzeugen sich davon. Das Gesamtbudget für die schlüsselfertige Inszenierung beträgt 5 Mio EUR.

Time Magazine: "...just down the autobahn in Wolfsburg, Germany, Volkswagen has built a theme park that is drawing twice as many visitors as expected. Conceived as a place for VW customers to pick up their new cars ...it quickly grew into the EuroDisney of the automobile. The most popular attraction: The AUDI Pavilion, the home of a typical Audi-owning couple, complete with big screen TV showing AUDI ads."

# 2009 / 3 Digital cave painting > … malen wie in der Steinzeit

Vor rund 15 000 Jahren haben frühe Menschen Kunstwerke von grosser Naturtreue an Höhlenwände gezeichnet – mit der blossen Hand. Moderne Touchscreens ermöglichen ein Nachzeichnen der Linien, bis die Figur ganz wie von Zauberhand hervorgehoben erscheint.

Realisiert mit roccas und Hüttinger, für Centrum Nauki Kopernik, Warschau, 2009.

Séismes et volcans

Palais de la Découverte, Paris, 2007

Eine interaktive wissenschaftliche Themenausstellung über Vulkane, Erdbeben und die Dynamik im Inneren der Erde.

Auftragnehmer: Hüttinger GmbH in Schwaig, als Design & Build Projekt.

Die Inhalte und Exponatideen kommen aus dem wissenschaftlichen Team des Palais de la Découverte und werden in einem begleitenden "Gestaltungsdialog" zu interaktiven Exponaten innerhalb einer emotionalen und bildreichen Szenographie weiterentwickelt.

Künstlerische Beiträge zur Szenographie entstehen direkt in Paris. Die Ausstellung ist modular konzipiert, sie reist in Frankreich (Bar Le Duc, La Réunion) und wird teilweise in die permanenten Sammlungen des Museums übernommen werden.

Gesamtbudget: 310 TEUR
Fläche: 250 m²

DC auf der Expo 2000

DaimlerChrysler LAB.01, Tour in Europa / Hannover 1999 – 2000

Unter der Federführung von Atelier Markgraph (Frankfurt/M) entsteht aus einer Wolke von Einzelideen der Beitrag von DaimlerChrysler zur Weltausstellung EXPO 2000. Ein riesiges Erfahrungsfeld - auch für die Macher...

Als Vorbote der EXPO 2000 reist LAB.01 zwischen Juli 1999 und April 2000 durch sieben europäische Metropolen und spricht Kinder und Jugendliche mit ausgetüftelten Mensch-Maschine Interfaces an.

Das zweigeschossige Gebäude strahlt Entdeckergeist aus und orientiert sich in Form und Materialwahl an den schützenden Hüllen von Expeditionen. Das Budget beträgt etwa 8 Mio EUR, für Hülle und Inhalt, ohne die Reise…

# 2009 / 2 Keep the fire burning > … wie man ein Feuer hütet

Kein Feuer brennt ewig. Die Flamme von "Keep the fire burning" reagiert auf Fächeln, Pusten, Wind. Wie ein echtes Feuer. Nur ohne Asche und ohne Rauch.

Realisiert mit Humatic und Hüttinger, für Centrum Nauki Kopernik, 2009

Collapse

Natural History Museum of Los Angeles County, 2005

Der kalifornische Biologe Jared Diamond stellt in seinem Bestseller die These auf, dass es nur fünf Faktoren gibt, denen Zivilisationen ihr Überleben oder aber, wie im Falle der Maya und Anasazi-Indianer, ihr Verschwinden im Dunkel der Geschichte, verdanken. Das Natural History Museum of Los Angeles County beauftragte François Confino und Jochen Hunger, Diamonds Geschichte für ein Budget von 1,5 Mio USD in eine Ausstellung zu übersetzen. "Collapse?" wird im April 2005 eröffnet. Die Ausstellung auf 700 m² wurde von vornherein konsequent transportfreundlich konzipiert und kann ab 2006 auch in Europa Jared Diamonds auf die globalisierte Welt gemünzte Thesen interaktiv vermitteln.

# 2009 / 1 Elefantenjäger > … Jagdszene mit Neandertaler (Talking head)

Vor rund 15 000 Jahren haben frühe Menschen Kunstwerke von grosser Naturtreue an Höhlenwände gezeichnet – mit der blossen Hand. Moderne Touchscreens ermöglichen ein Nachzeichnen der Linien, bis die Figur ganz wie von Zauberhand hervorgehoben erscheint.

Realisiert mit roccas und Hüttinger, für Centrum Nauki Kopernik, Warschau, 2009.

# 2008 / 4 Tanzstunde > … dein persönlicher Tanzmeister

Wie ging der Walzer nochmal? Höfische Tänze durch die Jahrhunderte waren das Thema für die Installation "Tanzmeister". Dank Laserdetektion erkennt der Tanzmeister (Rückprojektion), dass jemand die Tanzfläche betreten hat und beginnt, den Mittänzer zu dirigieren. Je mehr Bewegung, desto grösser der Spass – und die Enttäuschung des Meisters, wenn sein Schüler aussetzt…

Realisiert mit Christian Graupner / Humatic für das Märchenschloss in Sensapolis; Musik: Patrick Abrial, Paris; 2008

# 2008 / 3 Interaktives Portrait > … bring mich zum Lächeln

Auf den ersten Blick sieht das Portrait aus wie alle anderen. Doch bei Annäherung eines Betrachters beginnt das Bild, sich zu bewegen. Wir haben auf diese Weise mehrere Mitglieder einer (von uns erfundenen) königlichen Familie dazu gebracht, mit Besuchern zu interagieren.

Realisiert mit Christian Graupner / Humatic für das Märchenschloss in Sensapolis; 2008

# 2008 / 2 Der wütende Chefkoch > … Pepper's ghost für Fortgeschrittene

"Pepper's ghost" heisst nach ihrem Erfinder, Mr. Pepper, eine Schauspielillusion, bei der ein Schauspieler in ein Szenario eingespiegelt wird. Wir haben einen Küchenchef auf ein Zehntel seiner Grösse geschrumpft und in einem Brotkasten ausgesetzt. Aber das ist nicht alles: Klopft man an die Scheibe, erwacht er zum Leben, besteigt zum Beispiel ein Croissant und winkt – "holt mich hier raus!". Unseres Wissens der erste "interaktive" Peppers ghost!

Realisiert mit Christian Graupner / Humatic für das Märchenschloss in Sensapolis; 2008

# 2008 / 1 Open book > … universelles Ausstellungsmodul

Ein Buch lockt mit seinem Titel für den Inhalt zwischen den Buchdeckeln. Das Ausstellungssystem "open book" nutzt dieses wirkungsvolle Prinzip für Fernwirkung und Tiefe der Darstellung. Die sich selbst stabilisierende Wand wird von innen elektrifiziert, so dass Licht und audiovisuelle Medien elegant integrierte werden können.

Realisiert mit Berndt Richter / Ligneolus für die Edutainment Zone in Sensapolis; 2008